Es ist geschafft! Die scheinbar unbezwingbaren Weizer mussten nach zehn Jahren und über 100 gewonnenen Matches erstmals eine Niederlage hinnehmen – und zwar gegen unsere Topmannschaft in der Gebietsliga Südost!

Aufgrund der im letzten Herbstdurchgang erlittenen Verletzung des ungarischen Weiz-Legionärs Tibor Sarka wurde das ursprünglich für Jänner angesetzte Match extra um zwei Monate verschoben, damit die Weizer in Bestbesetzung antreten können. Leider erwies sich die Verletzung als hartnäckiger als erwartet, sodass Stefan Haas als Ersatz einspringen musste.

Bereits nach dem Eröffnungsdoppel von Jakob Rath und Stefan Schnecker, das mit einem klaren 3:0‑Sieg gegen Hermann Wiesenhofer und Christopher Gangl endete, lag eine Sensation in der Luft. Jakob Rath legte gleich nach und bezwang seinen Angstgegner Hermann Wiesenhofer mit einem für ihn ungewöhnlich offensiven Spielstil mit 3:1. Sein anschließender souveräner 3:0‑Erfolg gegen Stefan Haas war dann nur noch Draufgabe.

Auch Martin Braun dominierte Stefan Haas klar mit 3:0, musste sich jedoch Christopher Gangl in einem denkbar knappen 2:3 geschlagen geben. Dass dies der einzige Verlustpunkt für unser Team bleiben sollte, hätte zu diesem Zeitpunkt wohl niemand erwartet.

Denn Stefan Schnecker sorgte für das nächste Ausrufezeichen: In zwei hochklassigen Partien bezwang er die beiden Topgesetzten Hermann Wiesenhofer und Christopher Gangl jeweils sensationell mit 3:2!

Damit stand am Ende ein beeindruckender 6:1‑Erfolg für Fürstenfeld 3 zu Buche. Mit nur einem Punkt Rückstand und noch drei ausstehenden Partien dürfen wir nun sogar vom Meistertitel träumen!

Aktuelle Tabelle

 

Dieses Mal führen wir den Medaillenspiegel klarer denn je an – kein Wunder bei der Rekordzahl von 17 Teilnehmern aus unserem Verein! Mit fünf Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille ist die Bilanz mehr als beeindruckend.

Die Topgruppe holte sich mit einem Dreifachsieg TTC Gratwein-Straßengel. Je einen Gruppensieg holten sich Raika Weiz und TTC Feldkirchen.

Zu den Fürstenfeldern:

Philipp Winkler konnte die Gruppe 2 in beeindruckender Manier gewinnen und spielt nächstes mal damit wohl in Gruppe 1.

Felix Schuster erreichte in Gruppe 3 den zweiten Platz, da er im Finalspiel ganz knapp 2:3 gegen Christoph Eisinger von Raika Weiz verlor.

Julian Schöllauf dominierte die Gruppe 4 mit 6 Siege und nur einen einzigen Satzverlust.

In Gruppe 6 gab es ein rein Fürstenfeld Podium: 1. Leon Janisch bei seinem ersten Turnier, 2. Tobias Fritz und 3. Anton Freiberger-Rath.

Ebenfalls bei ihren ersten Turnier konnte Sebastian Koza die Gruppe 7 und Sebastian Peritsch die Gruppe 8 gewinnen.

Ergebnisse im Detail

Die Stadt Fürstenfeld stand am Sonntag, 1. März 2026 im Mittelpunkt des steirischen Tischtennisgeschehens. 53 Senioren*innen von 20 Vereinen waren gekommen und ermittelten ihre Meister.

Der große Gewinner dieser Meisterschaften war Anton Radl vom Atus Fürstenfeld mit dreimal Gold in den Bewerben Ü40 Einzel, Ü60 Einzel und Ü40 Doppel zusammen mit Klaus Freitag. Somit konnte er alle seine Titel vom Vorjahr verteidigen! Zweimal Gold gab es für Reinhard Sorger vom SV Leoben im Bewerb Ü70 Einzel und Ü60 Doppel mit Helmut Schwarz (TTC Feldkirchen). Den Bewerb Ü50 Einzel holte sich mit einem knappen 3:2-Sieg Jochen Heinzig vom SK Deutschlandsberg gegen die beste der drei teilnehmenden Damen Yang Chiu-Ying vom UTTV Graz.

Sehr erfreulich war auch der dritte Platz von unserem ältesten Vereinsmitglied Heinz König aus Bad Blumau im Bewerb Ü70 Einzel.

Ergebnisse

Am 5. Oktober 2025 fand bei uns in Fürstenfeld der 1. Durchgang der Nachwuchsliga Süd statt. 55 Nachwuchsspieler*innen kämpften in acht Gruppen um einen Platz auf dem Stockerl.

Aus Fürstenfelder Sicht ragte in Gruppe 4 besonders Tigran Atabekyan hervor. In einem dramatischen Finalspiel gegen Asker Malik aus Gratkorn unterlag er erst nach einer Satzwiederholung in der Verlängerung knapp mit 13:11. Der fünfte Satz musste wiederholt werden, da der Gratkorner Betreuer nach dem ursprünglichen Satzende eine angebliche Falschzählung beim Seitenwechsel reklamierte. Nach längerer Diskussion entschied die Turnierleitung auf Wiederholung des Satzes – leider mit dem unglücklichen Ausgang für Tigran.

Auch Felix Schuster überzeugte in Gruppe 2 und musste sich lediglich dem späteren Gruppensieger Leo Wiedenhofer aus Weiz geschlagen geben.

Für Felix Reber (Gruppe 3) und Razmik Atabekyan (Gruppe 6) reichte es dank jeweils vier Siegen ebenfalls für einen Platz am Stockerl.

Bei unseren übrigen Spielern – Simon Kleinschuster und Elias Spanner (Gruppe 1), Felix Gogg (Gruppe 2), Julian Schöllauf (Gruppe 3), David Schober (Gruppe 6), Anton Freiberger-Rath (Gruppe 7) und erstmals Tobias Fritz (Gruppe 8) – verhinderten vor allem zahlreiche knappe 2:3-Niederlagen bessere Platzierungen. Von insgesamt 16 Fünf-Satz-Spielen gingen leider 11 verloren, nur 5 konnten gewonnen werden.